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Galerie Göttlicher
Franz Schartner - >z.B. Architektur<

 

Franz Schartner - >z.B. Architektur<

Dauer der Ausstellung:

8. März bis 3. Mai 2003

Eröffnung:

8. März 2003 um 18:00
Einführung von Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Krejs


Eröffnung der Ausstellung

Die Behausung für den Einzelnen und ein paar Menschen mehr ist die primäre und für mich noch immer eine der interessantesten Aufgaben der Architektur.
Mit dem Bewusstsein, dass ein Entwurfsprinzip sowohl im kleinen wie im großen Maßstab, im Städtebau wie als einzelnes Haus, stimmt oder nicht, fällt es nicht schwer, sich auch an geringem Bauvolumen zu erfreuen.
Jedes Haus ist das Resultat seiner jeweiligen Anforderungen, der jeweiligen Menschen die es benutzen werden, des jeweiligen Ortes und jedes mal ist es möglich einen neuen Haustyp zu entwickeln und ihn auf seine Allgemeingültigkeit zu untersuchen.
Die Aufgabe ist, möglichst alle maßgeblichen Faktoren zu erkennen, zu ordnen und zu einem selbstverständlichen Ganzen zusammenzufügen.
Die Form, die Konstruktion, die Materialwahl, die Energieeffizienz, die Repräsentation der Bewohner, der Kontext zum Umfeld sind ein Ergebnis dessen.
Aus diesem Verständnis und meiner selbstauferlegten sozialen Verantwortung folgt, dass die Lösung einer Aufgabe nur der Einsatz des Notwendigen sein kann.
Diese Art zu bauen ist unspektakulär, entzieht sich aber hoffentlich dem Diktat der Moden.

Franz Schartner


>z.B. Architektur<

Ansprache von Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Krejs

"Voda, hoda gsogg, da Bua, Voda, mia missn umbaun. Wos iss, hoda gfrogg, da Voda, wos is los? Umbaun, hoda gschrian, da Bua - da Voda hört nimma guat -, umbaun! Unsa Hof steht mittn im Dorf, do miass ma wos draus mochn. A Lokal miass ma aufmochn. Die Bauernschoft trogt eh nix mehr. Wos iss, hoda gfrogg, da Voda, wos is los? - A bißl vakolkt isa a scho. - Umbaun? Lokal? Trogt nix mehr? Wos is los? Nix is los, hoda gsogg, da Bua. Werst scho sechn."

Felix Mitterer, Der Umbau

Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich vorenthalte Ihnen jetzt das Ende dieser Umbaugeschichte. Sie können sich?s schon denken, bei Felix Mitterer gibt es nie ein Happy End, und der Umbau endet sehr tragisch mit dem Tod des Vaters.

Umbau ist auch das zentrale Thema in der Arbeit von Franz Schartner.
Umbau von Häusern, Umbau von Dörfern, aber auch der Umbau von Städten.

Franz Schartner ist nämlich keineswegs nur der Meister der kleinen Form, wie man vielleicht meinen könnte, wenn man diese Werkschau vornehmlich seiner Einfamilienhausbauten sieht, sondern er ist auch Städtebauer, er ist auch Urbanist. Seine Diplomarbeit bei Hans Hollein an der Akademie für angewandte Kunst hat er einem städtebaulichen Thema gewidmet, nämlich dem Neubau der Veterinärmedizinischen Fakultät in Wien, und Prof. Hollein hat ihn dafür auch für einen Studienabschluss mit Auszeichnung vorgeschlagen. Aber auch in seinem beruflichen Leben war er stets mit städtebaulichen Fragestellungen konfrontiert, so etwa bei der Realisierung eines mehrgeschossigen Wohnungsbaus in Wien-Simmering.

Die berufliche Biographie von Franz Schartner liest sich sehr kurz: 1960 in Tulln geboren, HTBL für Hochbau in Krems, Studium der Architektur an der Angewandten in der Meisterklasse Hollein von 1980-1988, 3 Jahre Mitarbeit im Büro von Architekt Wolfgang Mistelbauer, seit 1992 eigenes Büro in Wien, seit 1996 eigenes Büro in Rohrendorf. Und aus.

Und ich sage: Noch lange nicht aus. Das berufliche Leben von Franz Schartner beginnt erst jetzt so richtig. Um mit Adolf Loos zu sprechen, wird man erst mit 40 überhaupt Architekt. Alles davor ist gleichsam nur Initiation. In Österreich gilt man zwischen 40 und 60 als "junger Architekt", und mit 60 ist man eigentlich erst so ein "richtiger Architekt". So gesehen gilt Schartner als Youngster in der Szene und hat noch einiges vor sich.

Was er schon hinter sich gebracht hat, das sehen Sie in dieser Ausstellung. In 40 Jahren, wenn es dann eine große Personale "Franz Schartner und der Durchbruch des Holzbaus in NÖ" geben wird, vielleicht in der Minoritenkirche Stein ähnlich wie die Ausstellung von Shino Hara, wenn man dann feststellen wird, wie rüstig und wie geistig vital denn der achtzigjährige Mann noch sei, dann wird man von diesen heute hier ausgestellten Arbeiten als seinem Frühwerk oder seinem Jugendwerk sprechen.

Eine Fachzeitschrift hat kürzlich die Arbeit Schartners als menschenwürdige Architektur charakterisiert, die ihresgleichen sucht.
Als Architektur vom Feinsten.

In der Tat ist Schartner ein Tüftler, der sich mit großer Hingabe den konstruktiven Details widmet. Das ist in dieser Ausstellung eindrucksvoll dokumentiert. Dabei schaut er nicht auf Zeit und Geld, nicht auf Deckungsbeiträge seiner eigenen Büroleistungen, sondern ausschließlich auf eine technisch einwandfreie und gestalterisch hochstehende Lösung. Es braucht viel Idealismus und viel selbstlosen und unbezahlten Einsatz, um in Zeiten zunehmender Ökonomisierung und Globalisierung noch so grundsätzlich arbeiten zu können, und dabei nicht nur zu überleben, sondern auch erfolgreich zu sein.

Die Schönheit ergibt sich für Franz Schartner gleichsam wie selbstverständlich aus der Logik seiner Bauten. Der Leitspruch der Moderne "Form follows function" ist seinem Schaffen so deutlich ablesbar wie selten wo. Seine Bauten sprechen eine einfache, klare, direkte und - fast möchte man sagen - simple, aber in einem positiven Sinn simple Formensprache. Damit heben sie sich wohltuend und charakteristisch von dem sonst üblichen Schnick-Schnack ab, von den weitverbreiteten Schnörkseln, Erkerchen und Türmchen, von historisierenden und romantisierenden Bauwerken.

Die Bauten von Franz Schartner - und das können Sie auch in dieser Ausstellung atmen und spüren - zeigen eine "ungewöhnliche Gewöhnlichkeit", und das macht sie so erfrischend angenehm, unaufdringlich, unspektakulär auf den ersten Blick, aber faustdick hinter den Ohren auf den zweiten Blick. Das entzieht sie auch dem Diktat der zeitgeistigen Strömungen und Moden, wie der Architekt selbst hofft, und verleiht ihnen eine zeitlose Qualität und Gültigkeit.

Diese Qualität kann auch nur entstehen auf der Grundlage des hohen sozialen Engagements, das Franz Schartner an den Tag legt - gegenüber seiner Umwelt, gegenüber der Gesellschaft ganz allgemein, aber auch gegenüber seinen Bauherrn. Eine Eigenschaft und Stärke, die er sich aufgrund seiner Erziehung, seiner Werthaltung und seines Weltbildes gleichsam autodidaktisch erworben hat, und die er sicherlich nicht auf der Hochschule in der Meisterklasse bei Hans Hollein vermittelt bekommen hat.

Diese soziale Ader des Architekten drückt sich in der vorbehaltslosen Berücksichtigung der Nutzerwünsche der Bauherrschaft aus. Franz Schartner ist ein Architekt, dem die Wünsche des Bauherrn heilig sind, in einer Architekturzeitschrift hieß es sogar, sie werden für ihn zum Dogma. Er quält sich, um seinen Bauherren das zu bauen, was sie tatsächlich brauchen.

Er ist keiner, der da irgendwie drüberfährt und Nutzungsvorstellungen des Bauherrn leichtfertig abtut. Nein, ganz im Gegenteil, er spürt ihnen nach - fast schon mit kriminalistischem Geschick -, erkundet die Psyche seiner Auftraggeber, die Beziehungen und Bindungen innerhalb eines Familienverbandes, und vermag so auch Nutzungsansprüche umzusetzen, welche die Bauherren oftmals gar nicht artikulieren können oder wollen.

Der Architekt als Mediator und Psychotherapeut! Kein Schlagwort, sondern längst Realität. Und wir alle wissen, welche Beziehungskrisen der Bau eines Einfamilienhauses heraufbeschwören kann, und wieviele Ehen am Bau eines simplen Häuschens schon zerbrochen sind.

Und es gelingt ihm, den Beweis anzutreten - und ein sehr taugliches Beweismittel ist auch die heutige Ausstellung -, dass die Berücksichtigung von Nutzerwünschen nicht notwendigerweise in einer Gartenzwergarchitektur und Lederhosenarchitektur enden muss. Mit sehr viel Überzeugungsarbeit, viel Geduld, tagelangen und nächtelangen Besprechungen, Raumsimulationen anhand von einfachen Modellen, gelingt es ihm, seine Bauherrn für einfache und klare Lösungen zu gewinnen.

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, und Mundpropaganda und das Erleben der gebauten Beispiele 1:1 vorort sind noch allemal die besten Werbemittel für Architektur, sodass Bauherrn heute zu ihm kommen und sagen: "Wir haben das gesehen und wollen ein Haus von Dir!".

Ein einziges Mal dürfte Franz Schartner die Nerven weggeworfen haben, als ein Bauherr in Mautern nach der vierten Umplanung immer noch nicht wusste, was er eigentlich wirklich wollte. Da war dann auch seine unendliche Geduld irgendwann einmal erschöpft.

Überzeugungsarbeit in der Umsetzung seiner Projekte muss Franz Schartner aber vor allem gegenüber Baubehörden in noch weitaus größerem Maße leisten. Aber auch das ist ihm mit guten Argumenten, den richtigen Strategien und manchmal auch gekonnten Tricks bisher prächtig gelungen.

Denken Sie nur an das Einfamilienhaus Schmircher in Nitzing, einer Katastralgemeinde von Tulln, als ihm der Baubeamte im Stadtamt beim ersten Gespräch gesagt hat: "Wenn i des genehmig, Herr Architekt, dann hab i morgen den blauen Brief vom Burgermaster!". Schließlich ist es doch gelungen, Bürgermeister Willi Stift mit einer Perspektive, in der das Haus hinter Pflanzen versteckt war und sehr harmlos gewirkt hat, zu einem positiven Bewilligungsbescheid zu bewegen. Mittlerweile hat das Haus den NÖ Holzbaupreis erhalten.

Oder denken Sie an das Haus in Piesendorf im Salzburger Pinzgau, das ursprünglich als "Schwammerl" diffamiert wurde. Sie sehen, derartige Negativkampagnen gibt es nicht nur in Krems, als vor Jahren ein Haus von Architekt Paul Katzberger im Stadtteil Egelsee wegen seines auskragenden Daches als Tankstelle diffamiert wurde, sondern die gibt?s auch in anderen Bundesländern. Dort ist es Franz Schartner gelungen, den Sachverständigen der BH, den Gemeindesekretär und den Bürgermeister mit guten Argumenten und ausführlichen Erläuterungen der Planungsüberlegungen zu gewinnen. Bis die dann gesagt haben: "Jetzt haben wir?s verstanden. Das haben wir alles nicht gewusst!"

Dieses Wissen um Projekte und dieses Verständnis zu vermitteln, ist eine Forderung, die wir heute an Planer und Architekten stellen müssen. In einer Zeit, die sich für langwierige Erläuterungen nicht viel Zeit nimmt, und die fast ausschließlich nur mehr von Bildern lebt. Die Vermittlung und das Sprechen über Architektur hat übrigens schon in der Antike Vitruv in seinen Büchern "De architectura" als unabdingbar für den Beruf des Architekten gefordert. Und Laurids Ortner, Professor für Baukunst an der Kunstakademie in Düsseldorf und Planer des Wiener Museumsquartiers, bringt es folgendermaßen auf den Punkt: "Was nicht erklärbar ist, kann nicht gebaut werden."

In Piesendorf hat dann übrigens der örtliche Rauchfangkehrermeister, selbst Mitglied des Bauausschusses und des Gemeinderates, den Ausschlag zum Positiven gegeben, weil ihm Architekt Schartner - gleichsam umbewusst in einer Liebeserklärung an seine Zunft - vermitteln konnte, dass der Rauchfang - in diesem Projekt sehr mutig als eigenständiges Bauelement neben das Haus gestellt - etwas sehr Wichtiges und auch etwas sehr Schönes ist. Da war dann der Bann gebrochen!

Wie Sie an den präsentierten Beispielen dieser Ausstellung sehen können, ist der konstruktive Holzbau ein besonderes Anliegen von Franz Schartner. Sehr früh bereits hat er gemeinsam mit dem Kremser Unternehmer Alois Svoboda und der Zimmerei Hager einen Prototypus eines Fertighauses in Holztafelbauweise unter dem Titel "Haus und Hof" entwickelt, das je nach städtebaulichen Anforderungen wie in einer Modulbauweise unterschiedlich kombiniert werden kann, sowohl nebeneinander als auch hintereinander.

Die Holzbauweise wird Franz Schartner auch in Zukunft weiter beschäftigen. Für seine bisherigen Bemühungen wurde er mit dem NÖ Holzbaupreis 2002 belohnt, der unter dem Juryvorsitz von Walter Zschokke für sein Haus in Nitzing bei Tulln vergeben wurde.

Lassen Sie mich anmerken, dass es eigentlich eine Schande ist, dass der Holzbau in NÖ so unterentwickelt ist, in einem Bundesland, in dem die Waldvorräte doch fast so groß sind wie in der grünen Steiermark. Es gibt kaum Firmen, die Know-How im Holzbau besitzen. Neben wenigen Einfamilienhäusern gibt es in NÖ keinen einzigen mehrgeschossigen Holzwohnungsbau. Auch in Krems sind zwei Projekte von Prof. Hubert Riess und von Architekt Helmut Deubner bisher gescheitert. Franz Schartner könnte ein Pionier für den Holzbau in NÖ werden!

Der hohe soziale Anspruch, mit dem Franz Schartner an die ihm gestellten Bauaufgaben herangeht, zeigt sich auch in seinem Streben nach wirtschaftlich sehr günstigen Lösungen. Schartner über sich selbst: "Eines meiner Anliegen ist der Versuch, kostengünstige Häuser herzustellen. Man muss sich einmal vor Augen halten, was passiert, wenn eine Familie sich 25 Jahre in Schulden stürzt."

Für eine Verschuldung seiner Auftraggeber über Jahrzehnte möchte er mit seinen Häusern nicht die Ursache sein. Er setzt daher allen Ehrgeiz darein, seinen Bauherrn nicht goldene Türschnallen einzureden, sondern durch neue, intelligente Detaillösungen Einsparungen zu erzielen. Oberste Maxime seines planerischen Handelns ist es, wie er mir gegenüber in einem Gespräch festgestellt hat, "für normale Menschen leistbare Häuser zu bauen".

In diesem Bemühen ist ihm ein Mann seit jeher ein besonderes Vorbild gewesen: Architekt Walter Segal. Als Sohn rumänischer Juden in Berlin 1907 geboren, ging er als Architekt nach London, wo er bis zu seinem Tod 1985 tätig war. Das Buch eines ehemaligen Mitarbeiters, John McKean, mit dem Titel "Learning from Segal" dürfte Franz Schartner wie kein anderes Werk geprägt und geformt haben.

Und viele Beschreibungen über Segal und seine Selbstbauhäuser aus den 70er Jahren lesen sich wie Beschreibungen über Franz Schartner. Lassen Sie mich ein Zitat bringen, weil es auch so gut auf Franz Schartners Werk passt:
"Die Wohnungssuchenden ohne Privilegien und ohne Geld in der Tasche sind seine Klienten, Freunde und Verbündeten. Mit ihnen baut er. Mit ihnen definiert er die Wohnung als einen Vorgang, nicht als Objekt. Der Architekt stellt keine fertigen Häuser zur Verfügung, sondern versteht Behausen als ein Tätigkeit, die es den Unbehausten und Unausgebildeten erlaubt, sich ihre eigenen Häuser zu bauen."

Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Krejs

Bild aus der Galerie (1))
Bild aus der Galereie (2)
Bild aus der Galerie (3)

Präsentierte Projekte

Bild Projekt Dachausbau Aichinger DACHAUSBAU AICHINGER

Krems

Auftraggeber: Barbara und Josef Aichinger
Mitarbeiter: DI Peter Achhorner
Statiker: DI Anton Harrer

Die Dachwohnung ist für eine 3-köpfige Familie auf einem Kremser Gründerzeithaus von 1900 konzipiert.
Die Primärkonstruktion des Dachstuhls blieb erhalten. Die Bundträme wurden durch unterschiedliche Fußbodenniveaus überbrückt.
Der Grundriss sieht die Schlafräume im Norden vor, die flurlos über den zentralen Koch-, Ess-, Wohn- und Arbeitsraum im Süden erschlossen wurden.
Eine großzügige hofseitige Dachterrasse gibt den Blick auf die Kremser Altstadt frei.


Bild Projekt Haus+Hof FERTIGHAUS "H+H" (HAUS+HOF)

Krummnussbaum

Auftraggeber: DI Gerhard Mayer
Statiker: DI Peter W. Gaupmann
Werknutzer und Hersteller: Tischlerei Svoboda GesmbH in Zusammenarbeit mit Zimmerei Florian Hager GesmbH

Das Fertighaus "H+H" ist ein sparsames Einfamilienhaus mit Raumprogramm für eine 4-köpfige Familie auf 107m2 Wohnnutzfläche, mit einem überdachten Außenraum und einem Hof mit jeweils 32m2 auf 133m2 Bauplatzgröße. Da alle notwendigen Fenster nach innen orientiert sind, ist es in offener, gekuppelter oder geschlossener Bauweise sowohl als Einzel- oder Reihenhaus als auch im verdichteten Flachbau (durch verdrehtes Obergeschoss auch hintereinander) verwendbar. Es besteht aus vorgefertigten Holztafelelementen. Die Haustechnik ist an die jeweilige Situation anpassbar.


Bild Projekt Haus Wieser HAUS WIESER

Piesendorf

Auftraggeber: Sigrid und Markus Wieser
Statiker: DI Anton Harrer

Einfamilienhaus für eine 5-köpfige Familie, mit Freizeitraum, Büro, Doppelgarage und Weinkeller in Salzburg/Pinzgau nahe Zell am See.
Es befindet sich am obersten Grundstück des Ortsteiles Friedensbach, am Fuß des Angerberges. Im Osten vom Friedensbach, im Norden von Jungwald und im Westen von einer Geländekuppe umgeben. Im Süden, Richtung Tal, liegt die Gebirgskette der Hohen Tauern.
Das Hanggeschoss und das Hinterhaus, welches die Holzkonstruktion des Obergeschosses stabilisiert, ist in Stahlbeton ausgeführt.
Das Wohngeschoss ist dem Panorama entsprechend weitestgehend verglast. Nach Osten und Westen erschließen Terrassen niveaugleich das umgebende Gelände.
Das flach geneigte Satteldach ist eine Interpretation der von der Baubehörde festgelegten Dachform.


Bild Projekt Haus Steinschorn HAUS STEINSCHORN

Hundsheim

Auftraggeber: Desiree und Dietmar Steinschorn
Statiker: DI Anton Harrer, DI Florian Pfaffenbichler

Einfamilienhaus mit einem Nebengebäude für eine 4-köpfige Familie auf einem im Osten an Grünland grenzendes, von Norden erschlossenes Grundstück in einem Neubaugebiet nahe der Donau.
Das L-förmige Erdgeschoss des Wohnhauses bildet zusammen mit dem Nebengebäude einen Hof. Es ist zum Hof und der überdachten Terrasse weitestgehend verglast. Der nördliche Wohnhausteil an der Strasse ist zweigeschossig um die Einsehbarkeit des Grundstückes von den mehrgeschossigen Wohnbauten im Norden auszuschließen.
Das Erdgeschoss ist aufgrund der hochwassergefährdeten Lage - abschottbar - in Stahlbeton, das Obergeschoss als Holzkonstruktion ausgeführt.


Bild Projekt Haus Schmircher HAUS SCHMIRCHER

Nitzing bei Tulln

Holzbaupreis 2002

Auftraggeber: Ursula und Peter Schmircher

Einfamilienhaus für eine 4-köpfige Familie mit Grafikatelier in einer Baulücke im geschlossen bebauten Ortskern des Angerdorfes im Tullnerfeld. Im zweitraktigen Wohnhaus sind die Nebenräume nach Nordost zur Straße, über ein Sheddach besonnt, die Aufenthaltsräume nach Südwest zum Garten hin orientiert. Das Atelier ist vom Wohnhaus separiert und u.U. auch als eigene Wohneinheit nutzbar. Wohnhaus und Atelier haben einen gemeinsamen Zugang und bilden hintereinanderstehend einen windgeschützten Hof. Das Gebäude ist zur Gänze aus vorgefertigten Holztafelelementen errichtet. Ein Beispiel für zeitgemäßes und dennoch ortsbildgerechtes Bauen.


Bild Projekt Haus Adolf HAUS ADOLF

Krems-Egelsee

Auftraggeber: Andrea Klein und Stefan Adolf

Kostengünstiges Einfamilienhaus für eine 4-köpfige Familie mit minimierter Wohnnutzfläche (110m2) in einem offen, indifferent bebauten dörflichen Neubaugebiet gegenüber des Friedhofes. In der geschosshohen Geländekante befindet sich auf Straßenebene der offene Autoabstellplatz und ein kleiner Hauskeller. Die außenliegende Treppe führt zum darüberliegenden, südorientierten Wohnhaus, dessen Aufenthaltsräume sich ebenerdig zum Garten hin orientieren. Ein Geräteraum im Norden schafft zusätzlich privaten Freiraum hinter dem Wohnhaus. Das Straßengeschoss ist in Sichtbeton, das Gartengeschoss in vorgefertigter Holztafelelementbauweise mit unbehandelter Lärchenbretterschalung ausgeführt.