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Galerie Göttlicher
Gabriele Hain

 

Gabriele Hain
Porzellan - Skulptur und Gefäß

Dauer der Ausstellung:

26. Februar bis 26. März 2005

Eröffnung:

Samstag, 26. Februar 2005 um 18 Uhr
Einführung: Dir. Mag. Carl Aigner


Bild - Arbeit von Gabriele Hain, Schnittform, 2003
   Schnittform, 2003

Zur Ausstellung

INFINITE SKULPTUREN

entstehen seit 1999. Es sind dies Skulpturen, meist Quader, ohne bestimmte Standfläche, ohne definiertes Oben und Unten.
Sie können liegen oder stehen oder auch an der Wand hängen.

SCHNITTFORMEN

eine Werkreihe begonnen 2001. Ein Kubus, Quader oder Zylinder wird gegossen und noch im feuchten oder auch schon trockenen Zustand werden eine oder mehrere Kanten aufgeschnitten bzw. aus der Wandung Teile herausgeschnitten. Beim Brennen schwindet die Masse um 13%. Dabei wirksam werdende Kräfte machen durch die Verformung materialimmanente Eigenschaften sichtbar.

TRANSFORM

ist der Titel einer Werkserie und bezeichnet die Transformation eines dünnwandig gegossenen Zylinders (z.B.), gezielt provoziert durch das Auftragen von Porzellanmasse auf Streifen und Flächen. Dadurch entstehende unterschiedliche Oberflächenspannungen verformen im Brand den ursprünglich kreisrunden Querschnitt fast zu einem Quadrat, Dreieck oder Oval und dementsprechend das ganze Objekt.
(Erste Transformen entstanden 1987 in New York, systematisch arbeite ich zu diesem Thema seit 2000.)

WERK STATT WERK.

Eine ganze Weile schon sammle ich behutsam den bei der Herstellung von Bechern, Schalen etc. entstehenden "Abfall", um ihn weiter zu bearbeiten und daraus Skulpturen zu arrangieren.
So entsteht beispielsweise ein "liegender kleiner Becher in elf Teilen" oder ein schwebender Farbendreiklang von grün/blau/orange......

Gabriele Hain 2002

PARTIALFORMEN.

Als logische, radikale Weiterentwicklung der Schnittformen enstehen 2004 erste Partialformen. Was geschieht, wenn ich z.B. 1/5, 1/4, 1/3 oder die Hälfte der Form wegschneide? Beim Brennen strebt der Kreis in die Gerade, die Gerade hingegen wölbt sich. Gegenstand der Untersuchung sind die formenden Kräfte der Schwindung des Porzellans in verschiedenen Wandstärken und der Glasur während des Brandes. Ebenso der Einfluß des Auftragens von Masse und damit Verstärkens von Teilen (Streifen, Flächen) der Form, wodurch zusätzlich Strukturierung und Musterung der Oberfläche möglich sind.

Gabriele Hain 2005

Bild - Arbeit von Gabriele Hain, Transform, 2001
   Transform, 2001
Bild - Arbeit von Gabriele Hain, Ojigi, 2004
   Ojigi, 2004