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Zur Werkbundsiedlung Prag
Diese letzte Ausstellungssiedlung, die der Werkbund 1932 in Europa errichtete, ist das Symbol einer
ganzen Epoche: Sie gibt ein anschauliches Bild von der architektonischen Moderne in der Tschechischen
Republik, der seit 1989 auch international zunehmend Beachtung geschenkt wird.
Die 32 Bauten dieser hoch über Prag gelegenen Siedlung sind heute noch gut erhalten.
Architekten dreier Generationen waren hier tätig: die ältere, noch vom Kubismus herkommend (Janák,
Gocár),
die mittlere mit ihren puristisch-funktiomalistischen Werken (Linhart, Starý)
und die Jungen, die sich mit schwungvollen Formen (Ladislav ´ák) bereits der >weißen Doktrin<
entledigen wollten.
Die Ausstellung:
Zahlreiche Pläne, Fotos, Modelle und ein Film dokumentieren die architektonisch wichtigsten der 32
Häuser.
Kurator: Stephan Templ, Publizist in Wien und Prag
Das Buch:
Baba. Die Werkbundsiedlung Prag von Stephan Templ.
Auf 144 Seiten ist jedes einzelne Haus in zahlreichen Plänen und Fotos dargestellt.
Verlag Birkhäuser, Basel, Boston, Berlin 1999
Text in deutscher und englischer Sprache.
Das Buch liegt in der Galerie zur Ansicht und zum Kauf auf.
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